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Die Spaltung der Stadtgesellschaft

Auf den Artikel im GA zu unserer 2. Bürgerversammlung hat Die Linke eine Pressemitteilung herausgebracht. Deren kulturpolitischer Sprecher, Jürgen Repschläger spricht dabei von der Spaltung der Stadtgesellschaft, die es abzuwenden gilt.

Wir fragen uns, von wem geht die Spaltung der Stadtgesellschaft aus? Wie aus dem Haushalt der Stadt zu entnehmen ist, soll die bürgernahe Grundversorgung als lokales Angebot die Hauptlast im Kürzungspaket tragen (siehe Icon of Vortrag HSK Vortrag HSK (703.2 KiB).

Diese Kürzungen treffen gerade die kulturelle Vielfalt, Bildung, soziale Teilhabe und Breitensport. Hier stehen also Bildung, Kultur und Sport gemeinsam gegen diese ungerechte Kürzungspolitik.

Die Stadtgesellschaft wird nicht durch die Schließung der Oper gespalten oder dadurch, dass die Stadt Bonn keine finanziellen Mittel ins Festspielhaus steckt.

Die Stadtgesellschaft wird aber auf jeden Fall durch die Schließung von Stadtteilbibliotheken, die unzureichende OGS-Förderung, die Schließung von Schwimmbädern, durch die Einführung von Sportstättennutzungsgebühren und durch die Kürzungen bei der freien Kultur gespalten.

Diejenigen, die weiter diese Kürzungen befürworten, die gleichzeitig Steuern erhöhen und weiterhin eine ungerechte Mittelverteilung unterstützen, die sind die wahren Spalter der Stadtgesellschaft.

Wir wollen eine lebendige, liebenswerte Stadt, mit vielfältiger Kultur, Bildung und Sport, die nicht zuletzt getragen von einem großen ehrenamtlichen Engagement in der Stadt wirken. Denn nur das kann und muss sich die Stadt Bonn angesichts der finanziellen Lage leisten.

Wir fragen uns, wieviele Unterschriften sollen die Bürgerinnen und Bürger denn noch für die Erhaltung von Stadtteilbibliotheken, Bädern, besserer OGS-Förderung und vielem mehr sammeln, wenn sich doch nichts ändert?

Diese Zeiten sind vorbei! Jetzt wird gehandelt!